Bei endlich sommerlichen Temperaturen von annähernd 30° zog es Mitglieder des
Berliner Bibliophilen Abend und
Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin in die zwar dunklen, aber kühlen Räume des
Stabi-Kulturwerks zu einem inhaltsschweren Vortrag von
Helmut Mehnert vom
Freundeskreis Heinz Knobloch zu einer kleinen Ausstellung aus Anlass seines 100. Geburtstages in drei Vitrinen über diesen Schriftsteller und Journalisten.
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rechts: Helmut Mehnert, Freundeskreis Heinz Knobloch Bildmitte Gwendolyn Mertz-Jork, Geschäftsführerin der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin |
Heinz Knobloch (3.3.1926 – 24.7.2003), geboren in Dresden, fand als Journalist und Schriftsteller in Berlin den Mittelpunkt seines Schaffens und Wirkens.
Im Mitgliederverzeichnis von 1981 der Pirckheimer-Gesellschaft, in der er bis 1985 Mitglied war, wird er als Sammler von Feuilleton, Berlin, Zeitungen, Judaica und (sic!) Friedhöfe ausgewiesen.
Übrigens, wer Zugriff auf die Zeitschrift „Marginalien“, 65. Heft (1977) hat, dem sei die „
Perleberger Würfel-Rede“ von Heinz Knobloch ans Herz gelegt, die dieser anlässlich eines Jahrestreffen der
Pirckheimer-Gesellschaft hielt.