Donnerstag, 26. Februar 2026

Inventing E.T.A. Hoffmann

v.l.n.r.: Steffen Faust, Jörg Petzel, Dr. Dr. Bernd Hesse, Prof. Dr. Bettina Wagner
Freunde und Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend und der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft wohnten Gestern der Vernissage im Stabi KulturwerkInventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ bei und konnten einen ersten Blick in die Ausstellung zu werfen.
Unter den gezeigten Exponaten findet sich übrigens auch eine Widmungspublikation des Berliner Bibliophilen Abend.
Dr. Christina Schmitz, Prof. Dr. Bettina Wagner, Anna Rozenfeld, Jörg Holzmann, Dennis Schäfer
Nach Begrüßung durch Dr. Christina Schmitz, Staatsbibliothek zu Berlin und einer Einführung durch die Vorsitzende der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, Prof. Dr. Bettina Wagner von der Staatsbibliothek Bamberg rezitierte Anna RozenfeldKnacknisl un moyznkayser E.T.A. Hoffmann auf jiddisch“ (Nussknacker und Mäusekönig), musikalisch umrahmt  von Jörg Holzmann auf einer 1823 gebauten Gitarre. Der Kurator der Ausstellung Dennis Schäfer, selbst ein ausgewiesener Bibliophile, sprach anschließen zu „Curating E.T.A. Hoffmann: Grillen eines Bibliophilen“.
Abel Doering, Foto: Bernd Hesse
Bernd Hesse und Jörg Petzel vor einer Abb. von Stephan Klenner-Otto (Foto bearb.)
Michael Bensman, Ralf Parkner
Fotos © ad

Dienstag, 24. Februar 2026

Jahresempfang der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin

Heute beim Jahresempfang der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin bei einem erhellenden Vortrag von Ronen Steinke (Süddeutsche) über „Jüdisches in der deutschen Sprache“, ein Vortrag, den ich übrigens gern veröffentlicht sehen würde, danach bei Gesprächen über DAS BUCH bei Häppchen und einem und einem zweiten und vielleicht dritten Glas Wein oder Orangensaft oder Bier ...
Ein schöner Abend!
oben: Klaus Bartel, Abel Doering, Detlef und Marina Fritsche, Ninon Suckow
Klaus Bartel und Wolfgang Kaiser | Bernd Illigner (Bildmitte)

Donnerstag, 19. Februar 2026

Das „Mosaik“ als Sammelobjekt

Bibliophile der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend schwelgten heute in Erinnerungen aus Kindheit und Jugend. Nach seinem bibliophilen Whiskey-Vortrag und einem Abend über Alexandre Dumas sprach Robert Grieger heute in der Staatsbibliothek zu Berlin zu seiner dritten Sammelleidenschaft, dem Mosaik von Hane4s Hegen mit den Digedags und Abrafaxen.
Es zeigte sich wieder einmal, dass sich wahre bibliophile Sammlerleidenschaft, natürlich neben einer gewissen Besessenheit für das bedruckte Papier, vor allem durch das tiefe Verständnis für Hintergründe, die Einzigartigkeit und Besonderheiten des Sammelobjekts auszeichnet.

Donnerstag, 8. Januar 2026

BBA besuchte die Akademie der Künste

Dr. Carsten Wurm vor einer Collage von Franz Fühmann
unten: Stapel des Archiv Klaus Staeck, von Mitarbeitern „Roter Igel“ getauft, vor dem Eingang der Ausstellung, im der auch Dokumente zur Kinder- und Jugendgalerie Sonnensegel in Brandenburg an der Havel und seine Zusammenarbeit mit Armin Schubert zu finden sind.
Nebenan wartete eine Schar junger Mädchen auf Tokyo-Hotel, der Berliner Bibliophilen Abend traf sich jedoch in der Akademie der Künste zu einer Führung durch Dr. Carsten Wurm durch die Ausstellung zu 75 Jahren Archiv der AdK „out of the box“.
Vor dem Eingang der „rote Igel“, dann ging es für die teilnehmenden zehn Mitglieder und Gäste des BBA durch eine Lichtinstallation zu den 75 Exponaten, beginnend mit der Vorgeschichte des Archivs aus der Preußischen Akademie begleitete Dr. Carsten Wurm eine Führung durch das bibliophile Archiv, darunter u.a. die Urfassung der DDR-Nationalhymne von Johannes R, Becher, einer Collage von Franz Fühmann, Bertolt Brechts „Manuskriptschränkchen“, Briefe von Anna Seghers an ihren Verlobten und eine Sammlung von Ausgaben „Das siebte Kreuz“, sowie Walter Benjamins „Was ist Aura?“.
v.l.n.r.: Manfred Funke, Thomas Döring, Dr. Carsten Wurm, Ulrich Goerdten, Dr. Fritz und Irmtraud Jüttner
rechts: Ralf Parkner, Fotos © ad
Dr. Carsten Wurm (lks.) und Abel Doering, Foto © Ralf Parkner
Ausstellungs- und Katalogrezension in Kürze in den Marginalien

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Berliner Bibliophiler Adventsabend

Bernd Friedrich, Abel Doering, Maria Bogdanovich, Dr. Fouquet-Plümacher, Foto: Ulrich Goerdten
Heute kam der Berliner Bibliophilen Abend traditionell bei Susanne Rothe und seinem Mitglied Ulrich Goerdten zur Adventsveranstaltung zusammen, um sich über die beglückendsten Momente im Sammlerleben 2025 auszutauschen.
Abel Doering, Maria Bogdanovich, Dr. Fouquet-Plümacher, Foto: Ulrich Goerdten
Bernd Illigner und Bernd Friedrich
Das waren z.B. für Jürgen Wilke die Zeitschrift „Der Mensch“ mit Original-Holzschnitten von Conrad Felixmüller, „Rilke zeichnet“ aus der Anderen Bibliothek und ein bemerkenswerter Flohmarktfund für Ulrich Goerdten, bei Abel Doering die Rohbögen eines nicht komplett erschienenen Pressendrucks von Brechts „Tao-te-king“, für Wilhelm Lehberger die Kassette „Typoeten“ der Officina Ludi oder seltene „Raubdrucke“ aus dem 18. Jahrhundert, die Fritz Jüttner in seine Sammlung einreihen konnte.
Manfred Funke, Fritz Jüttner, Irmtraud Jüttner, Detlef Porth
vorn: Bernd Illigner, stehend: Ulrich Goerdten
Zur letzten Veranstaltung des BBA wurde die Jahresgabe 2025 ausgereicht.
Bernd Friedrich, Maria Bogdanovich, Dr. Fouquet-Plümacher, Günter Reichl, Wilhelm Lehberger, Jürgen Wilke
Allen Teilnehmern des gestrigen Berliner Bibliophilen (Advends)abend konnten darüber hinaus von Bernd Friedrich als Gastgeschenk diese Neujahrswünsche empfangen, die Wünsche in 6Pkt. im Handsatz, gedruckt mit Lettern vom Ende des 19. Jahrhunderts aus seinem Bestand, unten links mit Blindstempel.

Samstag, 29. November 2025

Eröffnung der Jahresendausstellung »Paare« in der Galerie Gesellschaft

Eröffnung der Jahresendausstellung »Paare« bei einem Glas Glühwein und Gesprächen in der Galerie Gesellschaft, Auguststraße 83, 10117 Berlin
Wiebke Conrad, Marguerite Blume-Cárdenas, Andreas Wessel
Arno Mohr: „Hausmusik“ (Altes Paar), 1990, Kaltnadel

Freitag, 21. November 2025

artbook.berlin 2025

Der Berliner Bibliophilen Abend konnte auf der artbook.berlin, die vom 21. - 24. November im Bethanien stattfand nicht nur Jahres- und andere Gaben präsentieren, er stellte auch das „Geisterbuch“ von Bernd Friedrich vor und die Jahresgabe für 2025 an seine Mitglieder, den 4. Brandenburger Bilderbogen.
Und wir konnten Marina Fritzsche als neues Mitglied begrüßen.
Stand des Berliner Bibliophilen Abend
Hanif Lehmann, Schöpfer der Radierung „Walter Benjamin“, Jahresgabe 2024
Brigitte Neustäbler, sie gestaltete ein Blatt zum 120. Gründungsjubiläum des BBA
Hanfried Wendland, Künstler der Jahresgabe 2023 „Wolfgang Borchert, Nachts schlafen die Ratten.“
Bernd Friedrich stellte sein „Geisterbuch“ vor, hier im Gespräch mit Hanif Lehmann
Maria Bogdanovich
Sarah Käsmayr
Abel Doering im Gespräch mit Marc Berger, Drucker eines Blattes zum 120. Gründungsjubiläum
Ninon Suckow (lks.) im Gespräch mit Gubigs 
Marina Fritzsche, auf der artbook rückwirkend dem BBA beigetreten
Matthias Friedrich Muecke, Verleger der Jahresgabe 2021 „Niemandsland“
Günter Reichel mit der Jahresgabe 2025
Till Schröder (lks.) am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft

Donnerstag, 20. November 2025

Bienenstock und Bücherkarren

Carsten Wurm stellte heute Freunden der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend unter dem Titel „Bienenstock und Bücherkarren“ seine umfangreiche Sammlung von Hauszeitschriften von Verlagen der DDR vor und gab einen Einblick in seine eigenen Studien zu diesem bislang von der Forschung wenig beachteten Gebiet.
einzeln im Bild: Dr. Carsten Wurm, Fotos © ad

Donnerstag, 6. November 2025

ENTWERTER/ODER und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“

Ausstellungseröffnung im Willy-Brandt-Haus, eine Ver5anstaltung des Freundeskreises Willy-Brandt-Hauses.
Uwe Warnke, Hrsg. ENTWERTER/ODER und Kurator der Ausstellung
Dr. Jens Ziegler
Uwe Warnke und Klaus Staeck, Fotos © Abel Doering

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Die Bibliothek des Kammergerichtes

Heute fand die Veranstaltung der Berliner Gruppe der Pirckheimer-Gesellschaft "Die schönen Unbekannten – Bibliotheken die nicht jeder kennt. Die Bibliothek des Kammergerichtes" statt, an der auch Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abends teilnahmen.
Katja Dühlmeyer, Leiterin der Bibliothek, führte uns durch das prächtige Gerichtsgebäude und die Bibliothek des Kammergerichts. Wir besichtigten die neuen Bestände sowie die historischen Sammlungen der Bibliothek.
(Maria Bogdanovich)

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Die Bachsammlung der Staatsbibliothek

In kleinster Runde traf sich der Berliner Bibliophilen Abend mit der Maximilian-Gesellschaft zu einem Vortrag von Frau Dr. Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der Staats­bibliothek zu Berlin zu einem Abend zur Vorstellung der „Bachsammlung der Staatsbibliothek – Carl Philipp Emanuel Bach und die Bach-Quellen in Berlin“.
Die Staatsbibliothek zu Berlin verwahrt heute den größten Bestand an musikalischen Quellen von der Hand Johann Sebastian Bachs. Nach dem Tod des Komponisten 1750 wurde sein musikalischer Nachlass hauptsächlich unter den komponierenden Söhnen verteilt. Carl Philipp Emanuel Bach erbte dabei so wichtige Werke wie das Partiturmanuskript der h-Moll-Messe. 
Der Vortrag befasste sich damit, wie C. P. E. Bach mit seinem Erbe umging – und warum er der Grund ist, dass die Quellen nach Berlin kamen. Und ein paar der Quellen wurden selbstverständlich auch gezeigt.

Maria Bogdanovich | Dr. Martina Rebmann

Donnerstag, 9. Oktober 2025

„Nachrichten aus der Verlagswelt“

Der Berliner Bibliophilen Abend traf sich im Antiquariat Carl Wegner zu einer Plauderei mit Ulrich Goerdten über neue Entwicklungen im Publikationswesen mit jüngsten Beispielen aus seiner eigenen Produktion. So publizierte er in Buchform oder auch ausschließlich „elektronisch“ im Refubium der FU Berlin Julius Stinde 24 unbekannte Aufsätze zum Spiritismus von 1874 bis 1902 oder „Das Universalkochbuch des 18. Jahrhunderts und sonstigen trophologisch relevanten Abhandlungen“ aus dem „Zedler“.
Ulrich Goerdten stellte nicht nur seine Gedanken zu aktuellen Tendenzen der Publikationstätigkeit vor, er las auch kurze Passagen aus seinem Schaffen, so eine Episode aus „Teuchern 1940 - 1950, Erinnerungen“ an seine Kindheit.
Fast erschreckend aktuell geworden sind auch die, ursprünglich in satirische Überhöhung vor gut zwanzig Jahren geschriebenen „Nachrichten aus der Verlagswelt“ mit dem Titel „Verbesserte Schreibprogramme“, die Ulrich Goerdten zum Besten gab, ein Auszug aus seiner Erzählung „Im Netz“ aus dem Buch "Bargfeld. Texte", erschienen im Bücherhaus Bargfeld des Antiquars Hermann Wiedenroth.
Natürlich verlas der Autor der „Lürischen Ybungen“ auch eine Gedicht aus einem noch in Planung befindlichen 3. Band, der wieder bei Marc Berger erscheinen wird.
Im Anschluss zeigte der Gastgeber Mathias Proksch, Mitglied des BBA, noch ein besonderes Stück aus seinem Antiquariat, die „Hochzeitsschürze“, 1990 entstanden im Berliner Tacheles als Symbol der Deutschen Einheit aus zusammen gehefteten Buchrücken.